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Haarausfall

Haarausfall ist aus medizinischer Sicht oft harmlos, soll aber trotzdem nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn es kann auch eine Erkrankung dahinter stecken, die der Behandlung bedarf. Auch wenn das nicht der Fall ist, kann der Haarverlust für die Betroffenen eine große Belastung darstellen. In vielen Fällen kann man den Haarausfall stoppen oder zumindest verlangsamen. Informieren Sie sich hier rund um das Thema.

Was tun, wenn...

...sich die Haare am ganzen Kopf lichten?

Gehen die Haare am ganzen Kopf gleichmäßig aus, kann das ganz normal sein. Im Zuge der natürlichen Haarerneuerung verlieren wir täglich etwa hundert Haare. Erst wenn der tägliche Haarverlust deutlich größer ist und für einige Wochen in dieser Stärke andauert, spricht man von Haarausfall. Ist der ganze Kopf gleichmäßig betroffen, handelt es sich um den sogenannten „diffusen Haarausfall“, der viele verschiedene Ursachen haben kann, zum Beispiel eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, Mangelerscheinungen wie zum Beispiel Eisenmangel oder Vitamin B12-Mangel, Stress sowie Hormonschwankungen im Rahmen einer Schwangerschaft bzw. Geburt, der Wechseljahre oder bei der Einnahme bzw. beim Absetzen der Pille. Wenn Sie deutliche Anzeichen für diffusen Haarausfall bemerken, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen, denn es kann eine behandlungsbedürftige Erkrankung dahinterstecken. Ist die Ursache des diffusen Haarausfalls behoben, wächst das Haar meistens wieder nach.

 

...sich kleine kahle Stellen bilden?

Vielleicht handelt es sich um den sogenannten kreisrunden Haarausfall, der nicht nur am Kopf, sondern auch im Gesicht und am Körper auftreten kann. Dabei tritt der Haarverlust an einer oder mehreren Stellen punktuell begrenzt auf und dehnt sich, wenn keine Behandlung erfolgt, um diese Punkten herum kreisförmig immer weiter aus. Ursache ist eine entzündliche Erkrankung, die unbedingt vom Arzt behandelt werden sollte. Lokal begrenzter Haarverlust kann auch bei Hauptpilzen oder Ekzemen auf der Kopfhaut auftreten. Auch hier ist der Gang zum Arzt angeraten.

 

...sich die Haare an der Stirn lichten?

Beim anlagebedingten Haarausfall fällt das Haar auf eine recht charakteristische Weise aus. Besonders betroffen sind Stirn und Scheitel. Typisch beim Mann ist der frontal zurückweichende Haaransatz mit Geheimratsecken. Später lichten sich die Haare auch am Hinterkopf, die typische Tonsur bildet sich und schreitet so weit fort, bis nur noch ein Haarkranz im Nacken zurückbleibt. Bei der Frau lichten sich die Haare primär im Scheitelbereich. Ob Sie sich bei erblich-hormonell bedingtem Haarausfall an einen Arzt wenden sollten hängt davon ab, wie sehr der Haarverlust Ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Um eine behandlungsbedürftige Erkrankung handelt es sich dabei aber nicht.

 

Entstehung von Haarausfall

Welche Rolle spielt Testosteron bei Haarausfall?

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Männer und Frauen, die an erblich-hormonell bedingtem Haarausfall leiden, einen erhöhten Testosteronspiegel hätten. Das ist nur selten der Fall. Meistens liegt keinerlei hormonelle Störung vor. Allerdings spielt Testosteron bei Haarausfall eine Rolle. Denn bei Männern und Frauen mit anlagebedingtem Haarausfall wird der Haarverlust durch eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel auf Dihydrotestosteron (DHT), die aktive Form des körpereigenen Hormons Testosteron, verursacht. Die ererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln führt dazu, dass sich die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Die Haare "leben" also nicht mehr so lange, sie fallen rascher aus und werden von Mal zu Mal dünner. Wenn Frauen in den Wechseljahren einen verstärkten Haarausfall bemerken, spielt ebenfalls Testosteron eine Rolle. Weil die Produktion der weiblichen Hormone in der Menopause sinkt, nimmt der Anteil der männlichen Hormone zu. Das kann das Haarwachstum negativ beeinflussen.

 

Mein Vater hatte Haarausfall. Werde ich auch kahl?

Haarausfall ist häufig erblich bedingt. Allerdings wird er nicht automatisch weitervererbt. Wenn der Vater Haarausfall hatte bedeutet das also nicht, dass der Sohn auch davon betroffen sein wird. „Vorbeugend“ kann man nur dazu raten, das Haar aufmerksam zu beobachten. Denn wenn der Haarausfall beginnt, zeigt eine möglichst frühzeitige Behandlung den besten Effekt.

Was hilft gegen erblich-hormonellen Haarausfall?

Eine häufige Form des Haarausfalls geht auf genetische Veranlagung zurück. Der Fachmann spricht hier auch vom „erblich-hormonell bedingten Haarausfall“ (androgenetische Alopezie). Bei dieser wie bei anderen Formen des Haarausfalls werden die Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Die Haarfollikel verhungern gewissermaßen. Die Folge: Die Haare wachsen nicht gut nach und das Haarvolumen nimmt nach und nach ab. Speziell gegen erblich hormonell bedingten Haarausfall gibt es heute sehr wirkungsvolle verschreibungsfreie und verschreibungspflichtige Medikamente. Unterstützend kann die Einnahme von bestimmten Mikronährstoffen helfen, das Haarwachstum wieder anzuregen.

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