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COPD

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COPD ist nicht heilbar. Aber mit der richtigen Therapie und Lebensweise ist es oft möglich, ein Fortschreiten der Erkrnakung zu verhindern und ein hohes Maß an Lebensqualität zu erreichen. Voraussetzung dafür ist die Einhaltung der Therapie und die gute Aufklärung des Patienten über seine Erkrankung. Auf dieser Seite haben wir deshalb vielfältige Informationen rund ums Thema COPD für Sie zusammengestellt.

Impfempfehlungen für COPD-Patienten

Darf ich als COPD-Patient geimpft werden?

Wie viele andere Chroniker fragen sich auch COPD-Patienten, ob ihre Erkrankung einer Impfung im Wege steht. Die klare Antwort: COPD-Patienten dürfen nicht nur, sie sollten sogar in aller Regel geimpft werden, und zwar sogar noch umfänglicher als Menschen ohne COPD. Der Grund dafür: COPD ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Für Patienten mit COPD ist es daher besonders wichtig, sich vor zusätzlichen Reizungen der Atemwege zu schützen. Eine Infektion ist für chronisch Kranke ein größeres Risiko als für gesunde Menschen. Sie kann zu heftigen Krankheitsschüben mit akuter Verschlechterung (Exazerbationen) der COPD-Erkrankung führen. Es besteht die Gefahr einer schweren lebensbedrohlichen Atemnot und einer dauerhaften Verschlechterung der bereits eingeschränkten Lungenfunktion.

Eine zu hohe Belastung Ihres Organismus durch eine Impfung müssen Sie nicht fürchten. Schutzimpfungen sind unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung zu empfehlen. Bevor Sie geimpft werden, wird Ihr Arzt Ihren allgemeinen Gesundheitszustand überprüfen, da grundsätzlich niemand geimpft werden soll, der gerade an einer akuten Infektion leidet. Ihre chronische Erkrankung steht der Impfung aber nicht im Wege.

 

Welche Impfungen sind für mich als COPD-Patient wichtig?

COPD-Patienten sollten denselben Standardimpfschutz haben, der für alle Menschen empfohlen wird. Für Menschen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung durch Infektionen, wie dies bei chronisch Kranken der Fall ist, gibt die Ständige Impfkommission (STIKO) zusätzlich spezielle Impfempfehlungen, die sogenannten Indikationsimpfungen. Für Sie als COPD-Patient ist es besonders wichtig, sich vor Krankheitserregern zu schützen, die die Atemwege befallen. Dazu gehören die Grippeviren und Bakterien, die Lungenentzündungen hervorrufen.

 

COPD-Patienten wird daher Folgendes empfohlen:

 

  • Basisimpfschutz mit den Standardimpfungen, die auch im Erwachsenenalter wieder aufgefrischt werden sollten: Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  • Jährliche Grippeschutzimpfung, idealerweise im Oktober oder November.
  • Impfung gegen Pneumokokken; Pneumokokken verursachen nicht nur Lungenentzündungen, sondern können z. B. auch Hirnhautentzündungen, Herzmuskelentzündungen und Blutvergiftungen hervorrufen

 

Muss ich mit Beschwerden nach einer Impfung rechnen?

Typische Beschwerden, wie sie bei jedem Geimpften auftreten können, sind Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an der Impfstelle. Auch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit oder Unwohlsein sind möglich. Solche Beschwerden brauchen Sie nicht zu beunruhigen und klingen in der Regel nach wenigen Tagen ab. Die Reaktionen zeigen, dass Ihr Immunsystem sich mit dem Impfstoff auseinander setzt.

 

Wieso besteht für mich als COPD-Patient ein erhöhtes Risiko für Infektionen?

Die Flimmerhärchen der Bronchialschleimhaut gehören zum ersten Schutzwall unseres Immunsystems, um Krankheitserreger abzuwehren. Durch die Erkrankung sind die Flimmerhärchen vorbelastet, zusätzlich führt die chronische Entzündung und die damit einhergehende Verengung der Atemwege zu einem erhöhten Infektionsrisiko. Kommt es zur Infektion, wird die Schleimhaut der Atemwegsorgane extrem geschädigt und aufgrund der zusätzlichen Schwächung des Immunsystems werden die Atemwege anfälliger für weitere Infektionen. Hinzu kommt, dass bei chronischen Erkrankungen der Atemwege eine Infektion der Atmungsorgane oftmals schwerer verläuft als bei gesunden Menschen. Dadurch kann die akute Erkrankung, z. B. eine harmlose Erkältung, statt weniger Tage auch mehrere Wochen dauern.

Weiter erhöht sich das Risiko mit zunehmendem Alter. Ab einem Alter von 50 Jahren lässt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems nach. Ein Krankheitsausbruch durch eine Infektion ist also bei älteren Patienten mit einer chronischen Erkrankung der Atemwege besonders wahrscheinlich.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, mich zusätzlich vor Infektionen zu schützen?

Ob geimpft oder nicht geimpft, am besten wäre es natürlich, erst gar nicht mit Krankheitskeimen in Kontakt zu kommen.

Häufig werden Erreger durch eine Tröpfcheninfektion übertragen: infizierte Personen stoßen Erreger beim Husten, Niesen oder Sprechen aus und andere Personen atmen die Erreger ein. Aber auch durch einen Händedruck oder das Anfassen von Türklinken können die Keime weitergegeben werden. In Ihre Atemwege gelangen sie dann, wenn Sie mit Ihren verunreinigten Händen mit Mund, Nase oder Augen in Kontakt kommen.

Um zu verhindern, dass Krankheitserreger auf Sie übertragen werden, beachten Sie folgende Hinweise:

 

  • Meiden Sie, besonders in Grippezeiten, den Händedruck und die Umarmung.
  • Meiden Sie, wenn möglich, Menschenansammlungen.
  • Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände mit Wasser und Seife und trocknen Sie sie sorgfältig ab.
  • Berühren Sie so wenig wie möglich mit den Händen Ihr Gesicht.
  • Verzichten Sie aufs Rauchen. Das Rauchen verschlechtert nicht nur Ihre Lungenfunktion und damit Ihre Erkrankung, auch die Infektanfälligkeit wird erhöht. Aus dem gleichen Grund sollten Sie Schadstoffbelastungen vermeiden.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem z. B. durch ausgewogene vitaminreiche Ernährung, Bewegung, frische Luft und Reduzierung von Stress.

 

Sollte es, mit oder ohne Impfung, zu einer Infektion kommen, gehen Sie unbedingt rechtzeitig zum Arzt, bevor es zu akuten Verschlechterungen kommt.

COPD - Arzneimittel: Wirkung und Anwendung

Der Einsatz von Arzneimitteln bei COPD kann die Symptome der Erkrankung lindern, die Anfallshäufigkeit so wie das Fortschreiten der Lungenkrankheit verringern und die körperliche Belastbarkeit steigern. Ziel ist es, die Lungenfunktion und damit auch die Lebensqualität zu verbessern oder zu erhalten und Komplikationen und Begleiterkrankungen vorzubeugen. Eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist nicht heilbar. Eine Behandlung muss dauerhaft erfolgen und ist nur hinsichtlich des Schweregrades behandelbar. Je früher eine COPD-Therapie beginnt, desto besser.

Die meisten COPD-Arzneimittel sind zur Inhalation. Durch das Inhalieren gelangt der Wirkstoff direkt dorthin, wo er gebraucht wird, in die Atemwege. Die Inhalation ermöglicht eine niedrigere Dosierung, als bei oraler Gabe möglich ist. Nebenwirkungen sind so deutlich reduziert. Viele Substanzen stehen aber auch als Tabletten oder Spritzen zur Verfügung. Sie kommen meist bei schweren Verläufen oder unzureichendem Ansprechen auf inhalative Präparate zum Einsatz.

Welche Medikamente in welcher Dosierung und Anwendungshäufigkeit eingesetzt werden, ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. In erster Linie sollen die Bronchien erweitert und so die Atmung verbessert werden. Zusätzlich werden zu den bronchienerweiternden Medikamenten entzündungshemmende Arzneimittel eingesetzt.

Bronchienerweiternde Substanzen

Bronchienerweiternde Substanzen (Bronchodilatatoren) können nur die akuten Beschwerden, wie Atemnot, Husten und Auswurf lindern, nicht die Ursache bekämpfen. Dazu gehören sogenannte Anticholinergika oder Beta-2-Sympathomimetika, die die verkrampfte Bronchialmuskulatur entspannen, indem sie auf das vegetative Nervensystem einwirken, also auf den Teil unseres Nervensystem, den wir nicht willentlich beeinflussen können und der unsere Körper- und Organfunktionen steuert. Durch diese Medikamente weiten sich die Bronchien und die Atemnot wird gelindert. Sie fördern auch die Abnahme der Lungenüberblähung und reduzieren die Schleimbildung. Bronchodilatatoren können das Fortschreiten der Erkrankung nicht aufhalten und auch die Häufigkeit und Stärke der Beschwerden nicht beeinflussen, weil sie keinen Einfluss auf die der COPD zugrunde liegende Entzündung der Atemwege haben.

Beta-2-Sympathomimetika gibt es als kurzwirksame und langwirksame Arzneimittel.
Kurzwirksame bewirken als Spray, z. B. mit den Wirkstoffen Fenoterol und Salbutamol, eine schnelle Erweiterung der Bronchien innerhalb weniger Minuten. Sie sind bei akuten Beschwerden in der Bedarfsbehandlung von besonderer Bedeutung. Dieses Medikament sollte nicht zu häufig eingesetzt werden müssen, sonst können Nebenwirkungen wie Herzrasen, Zittern, Unruhe und Schlaflosigkeit auftreten.
Bei den langwirksame Beta-2-Sympathomimetika, z. B. mit den Wirkstoffen Formoterol, Salmeterol oder Indacaterol setzt die Wirkung je nach Wirkstoff unterschiedlich schnell ein, ihre Wirkung hält aber länger an, bis zu 12 Stunden. Sie sind zur Dauerbehandlung geeignet und können als Spray, aber auch als Tablette oder Spritze angewendet werden.

Anticholinergika wie Ipratropiumbromid oder Tiotropiumbromid sind Medikamente, die den in unserem Körper befindlichen Botenstoff Acetylcholin unterdrücken. Acetylcholin steuert unser unbewusstes Nervensystem und sorgt damit für die Regeneration des Organismus. Acetylcholin hat unter anderem Einfluss auf die Atmung. Die Hemmung des Acetylcholins mit Hilfe von Anticholinergika entspannt die Bronchialmuskulatur und weitet so die Bronchien.

Entzündungshemmende Substanzen

Es handelt sich dabei um Medikamente, welche die Überempfindlichkeit der Bronchien dämpfen, die Entzündung der Atemwege bessern und auf diese Weise den Symptomen der Veränderung der Bronchien entgegenwirken. Sie wirken abschwellend, verringern die Schleimbildung und Exazerbationen (= deutliche Verschlechterung bei chronisch verlaufenden Erkrankungen ) können vermieden werden. Da sie nicht sofort wirken, sondern sich die Wirkung erst bei dauerhafter Anwendung einstellt (mehrere Tage bis Wochen bis sie ihre volle Wirkung erreicht haben), kommen sie auf lange Sicht und zur Vorbeugung zum Einsatz. Sie sorgen so dafür, dass Beschwerden und Exazerbationen insgesamt seltener und weniger heftig auftreten. Daher ist es wichtig, diese Medikamente immer regelmäßig, also auch in beschwerdefreien Zeiten anzuwenden. Sie können nächtliche Husten- und Luftnotattacken vermindern und dem Patienten Notfallbehandlungen und Krankenhausaufenthalte ersparen. Die konsequente Anwendung von Dauermedikamenten trägt dazu bei, die Lebensqualität des Patienten deutlich zu verbessern.

Als entzündungshemmende Substanzen werden Glucocorticoide, auch Kortikosteroide genannt (das sog. „Kortison“) eingesetzt. Dies sind z. B. die Wirkstoffe Beclometason, Budesonid oder Fluticason in Inhalativa und Prednisolon in Tablettenform. Aber auch Infusionen kommen zum Einsatz. Glucocorticoide werden als Inhalation und in der Regel nur vorübergehend eingesetzt, können ab einem gewissen Stadium aber auch zur Dauertherapie gehören. Die Sorge um die typischen Nebenwirkungen der Glucocorticoide (=„Kortison“) ist häufig unbegründet. Inhalativa wirken vorwiegend in der Lunge. Der kleine Anteil davon, der in den Körperkreislauf gelangt, wird schnell abgebaut. Inhalative Kortisone sind daher meist gut verträglich. Nebenwirkungen wie Pilzinfektionen im Mund oder Heiserkeit kann vorgebeugt werden, indem sie vor den Mahlzeiten angewendet werden oder nach dem Inhalieren der Mund sorgfältig ausgespült bzw. die Zähne geputzt werden. Auch bei kurzzeitiger Anwendung in Tablettenform oder als Spritze ist nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen. Je geringer die Menge, desto seltener und schwächer die Nebenwirkungen. Meist treten erst bei langfristigem und regelmäßigem Gebrauch Nebenwirkungen auf.

Ein weiterer Entzündungshemmer ist der Wirkstoff Roflumilast.


Kombinationspräparate

Es gibt auch Kombinationspräparate, die bronchienerweiternde und entzündungshemmende Wirkstoffe enthalten. Sie kommen in der Dauertherapie zum Einsatz. Als Kombination wird dem Patienten die Therapie erleichtert, weil weniger unterschiedliche Inhalationssysteme benötigt werden.

Weitere Arzneimittel bei COPD

Theophyllin, ein so genanntes Xanthinderivat, ist ein Medikmanet, das die Bronchialmuskulatur entspannt und die Bronchien erweitert, indem es erschlaffend auf die glatte Muskulatur wirkt. Die Wirkung wird dabei leicht durch verschiedene Einflüsse bestimmt, z. B. Alter, Gewicht, Ernährung, Rauchen, andere Medikamente, Erkrankungen und Infektionen, und ist häufig mit deutlichen Nebenwirkungen verbunden.

Sauerstofftherapie

Ist die COPD bereits weit fortgeschritten, kann die Lunge ihre Hauptaufgabe, den Gasaustausch, nicht mehr vollständig erfüllen. Es kommt zu einem chronischen Sauerstoffmangel im Blut, der sich anfangs nur unter Belastung, später auch in Ruhe zeigt. Dann benötigen Sie zusätzlich eine Sauerstofflangzeittherapie, um die Sauerstoffversorgung des Körpers zu gewährleisten und die Atemmuskulatur zu entlasten.

Handhabung der Medikamente

Die zahlreichen Medikamente zur Inhalation bei der Therapie einer COPD stehen in unterschiedlichen Inhalationssystemen zur Verfügung, deren Handhabung sehr verschieden sein kann. Es gibt 3 Typen von Inhalationsgeräten: Dosieraerosole, Pulverinhalatoren und elektrische Vernebler. Die richtige Anwendung ist sehr wichtig, damit das Arzneimittel seine (optimale) Wirkung erreichen kann.

Informieren Sie sich daher über die korrekte Handhabung bei Ihrem Arzt oder Apotheker – oder nutzen Sie den DocMorris-LiveBerater: Dort erhalten Sie videogestützte, individuelle Beratung zu Ihrem COPD-Medikament. Unsere Fachleute demonstrieren Ihnen im Bewegtbild die korrekte Anwendung und beantworten alle Ihre Fragen.

Bitte beachten Sie bei der Handhabung der Inhalatoren die folgenden Punkte:

- Sind Schutzkappen oder Hüllen vor dem Gebrauch zu entfernen?
- Ist das Gerät vorher zu schütteln?
- Wie muss das Gerät gehalten werden? Wie sollte Kopf- und Körperhaltung sein?
- Vor der Inhalation tief, aber langsam und entspannt ausatmen
- Mundstück mit den Lippen fest umschließen.
- Bei jeder Inhalation tief, gleichmäßig und nicht zu langsam einatmen.
- Nach dem Einatmen den Atem für 5-10 Sekunden anhalten, damit das Medikament Zeit hat, den Wirkort in den Bronchien zu erreichen
- Anschließend langsam ausatmen, bevorzugt über die Nase oder mit Lippenbremse.
- Die Schutzkappe wieder auf das Gerät setzen
- Weitere Inhalationen frühestens nach einer Minute durchführen
- Wann und wie ist das Gerät zu reinigen?
- Wann und wie ist das Gerät nachzufüllen?
- Woran erkennt man, wie viele Inhalationen das Gerät noch enthält?

Tipps zur Inhalation

Bei manchen Inhalationen spüren die Patienten nicht, dass sie etwas inhalieren. Das liegt daran, dass nur geringe Substanzmengen als winzige Partikel eingeatmet werden, damit diese auch an ihren Wirkort, bis tief in die Lunge, gelangen können. Bei der richtigen Inhalation sollte der Wirkstoff auch nicht zu schmecken sein, denn was sich im Mund- und Rachenraum befindet, kann nicht bis in die Bronchien gelangen, wo das Arzneimittel seine Wirkung entfalten soll.

Lassen Sie sich nicht vom Geräusch beim Schütteln der Inhalativa täuschen. Es ist kein Hinweis auf noch vorhandenen Wirkstoff. Wie viel Wirkstoff noch für Inhalationen zur Verfügung steht, sehen Sie meist anhand einer Dosieranzeige.


Tipps zu Dosieraerosolen:
- Bei Dosieraerosolen muss das Auslösen der Inhalation genau gleichzeitig mit der Einatmung erfolgen.
- Der Metallbehälter wird nach unten gedrückt.
- Dosieraerosole können auch mit einer Inhalierhilfe = Spacer angewendet werden. Inhalierhilfen verringern die Menge des Medikaments, das im Mund oder Rachen hängen bleibt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die auslösende Handbewegung und die Einatmung nicht aufeinander abgestimmt sein müssen.

Tipps zu Pulverinhalatoren:
- Es gibt zahlreiche verschiedene Systeme bei Pulverinhalatoren. Z. B. können die einzelnen Wirkstoffdosen aus einem Sammelbehälter freigesetzt werden oder sie sind einzeln verpackt und müssen nachgefüllt werden. Jedes Inhalationssystem bedarf einer speziellen Handhabung. Sie sollten sich daher die Anwendungshinweise im Beipackzettel genau durchlesen oder sich die Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker erklären lassen.
- Bei Pulverinhalatoren muss deutlich kräftiger eingeatmet werden als bei Dosieraerosolen, weil das Einatmen selbst die Wirkstoff-Freisetzung aus dem Gerät auslöst.

Hilfsmittel zur Schleimlösung

Sogenannte Atemphysiotherapiegeräte können die medikamentöse Behandlung positiv unterstützen. Mit Hilfe dieser Geräte entstehen beim Ausatmen Vibrationen und Druckschwankungen. Die Bronchien werden erweitert, zäher Schleim gelöst, das Sekret verflüssigt, die Atemmuskulatur gestärkt und so die Atmung erleichtert.

Testen Sie hier Ihr Wissen zum Thema COPD

COPD auf Reisen

Reisen mit COPD? Aber sicher!

Urlaub machen, fremde Länder sehen – darauf muss auch ein COPD-Patient nicht verzichten. Die Auswahl des richtigen Ziels und eine gute Vorbereitung machen es möglich.

  • Wenn Sie ein neues Urlaubsziel bereisen möchten, informieren Sie sich bitte gründlich über das Klima und regionalen Gegebenheiten. Eine starke Luftverschmutzung oder ein durch die geografische Lage erhöhtes Smog-Risiko können die Atemwege reizen oder das Atmen zusätzlich erschweren. Gerade bei einem neuen Reiseziel empfehlen wir Ihnen auch ein Gespräch mit Ihrem Arzt.
  • Informieren Sie sich über die ärztliche Versorgung vor Ort: gibt es einen Facharzt für Lungenerkrankungen? Wo ist die nächste Apotheke und das nächste Krankenhaus? Notieren Sie sich die wichtigsten Adressen und Telefonnummern und auch die Nummer Ihres behandelnden Arztes zu Hause.
  • Nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat Ihrer Medikamente mit. Im Gepäck sollte außerdem ein Peak-Flow-Meter sein sowie die Geräte, die Sie zur Unterstützung der Schleimlösung verwenden.
  • Urlaub am Meer ist für COPD-Patienten immer empfehlenswert. Vorsicht geboten ist bei Reisen in die Berge. Wegen der „dünneren“, das heißt sauerstoffärmeren Luft können auch Patienten, die sonst keine Langzeit-Sauerstofftherapie benötigen, in Höhenlagen ab etwa 600 m auf eine zusätzliche Sauerstoffversorgung angewiesen sein. Lassen Sie sich deshalb vor einer Reise in die Berge unbedingt auf Ihre Höhentauglichkeit untersuchen.
  • Wenn Sie eine Flugreise planen, fragen Sie unbedingt vorher Ihren Arzt. Auf Reiseflughöhe ist der Sauerstoffgehalt der Atemluft ist niedriger als auf dem Boden. Zusätzlich ist die Kabinenluft sehr trocken. COPD-Patient benötigen unter Umständen zusätzlichen Sauerstoff. Erkundigen Sie sich frühzeitig vor der Buchung, welche Möglichkeiten Ihnen die verschiedenen Fluglinien dazu bietet. Unter Umständen ist auch eine ärztliche Bestätigung notwendig.
  • Patienten mit Langzeit-Sauerstofftherapie müssen sich vor Reiseantritt um eine Sauerstoffquelle am Urlaubsort kümmern, da es nicht erlaubt ist, eigene Sauerstoffflaschen mitzuführen, auch nicht im Gepäck. Reisebüros, die auf Sauerstoffpatienten spezialisiert sind, organisieren das inner- und auch außerhalb Deutschlands für Sie.
  • Achten Sie bei der Hotelbuchung darauf, ein Nichtraucher-Zimmer zu bekommen.

Wenn Sie bei der Reiseplanung außerdem Rücksicht auf Ihre individuelle körperliche Leistungsfähigkeit nehmen und sich nicht zu viel vornehmen, dann sollte einem rundum gelungenen Urlaub nichts im Wege stehen.

COPD - Symptome und Ursachen

  • Was ist COPD?

    Die Abkürzung COPD kommt aus dem Englischen und steht für „Chronic obstructive pulmonary disease“. Übersetzt bedeutet das „Chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. „Chronisch“ besagt, dass die Krankheit nicht endgültig geheilt werden kann. Ihr Verlauf lässt sich aber beeinflussen. „Obstruktiv“ bedeutet, dass die Atemwege verengt sind. COPD kann mit oder ohne Lungenemphysem auftreten. Beim Lungenemphysem blähen sich die Lungenbläschen übermäßig auf und werden dadurch zerstört. Eine unbehandelte COPD kann zum Tod führen. Heute leiden in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen an COPD. Die Erkrankung tritt vornehmlich nach dem 50. Lebensjahr auf, aber auch jüngere Menschen können daran erkranken.

  • Welche typischen Krankheitszeichen (Symptome) hat COPD?
    • Eine Erkältung oder Grippe macht auffällig starke und anhaltende Beschwerden in den Bronchien
    • Häufiger Husten über längere Zeit, besonders nach dem Aufstehen
    • Schleimiger Auswurf beim Husten
    • Atemlosigkeit bis hin zur Atemnot, anfangs nur bei Belastung, später auch im Alltag
    • Geräusche beim Atmen, besonders Brummen und Pfeifen (auch Giemen genannt)
  • Welche Ursachen hat COPD?

    Umgangssprachlich wird COPD oft als „Raucherhusten“ bezeichnet. Das ist insofern zutreffend, als es einen starken Zusammenhang zwischen Rauchen und COPD gibt. Die meisten Menschen mit COPD sind oder waren Raucher. Aber es gibt auch andere Ursachen. Auch Umweltverschmutzung oder berufsbedingte Belastungen können zu COPD führen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Menschen am Arbeitsplatz Staub ausgesetzt sind, zum Beispiel im Bergbau und in der Landwirtschaft (Getreide, Futtermittel, Dünger) oder der Wohnort besonders stark mit Smog belastet ist. Auch Gase können die Lunge schädigen. Auch wenn Rauchen als Hauptursache von COPD anzusehen ist, wird nur bei 15 bis 20 % der Raucher über die Jahre eine so starke Abnahme der Atemleistung gemessen, dass die Gefahr einer COPD besteht. Manche Menschen erkranken anscheinend leichter daran als andere. Dabei spielt offenbar auch die genetische Veranlagung eine Rolle. Außerdem scheinen bestimmte Atemwegsinfekte (z.B. virale Lungenentzündungen,Tuberkulose) in der Kindheit die spätere Entwicklung einer COPD zu begünstigen.

  • Löst eine Erkältung COPD aus?

    Es gibt Hinweise darauf, dass Lungenentzündungen und Tuberkulose im Kindesalter das COPD-Risiko erhöhen. Es stimmt aber nicht, dass eine Atemwegsinfekt im Rahmen einer Erkältung oder Grippe COPD auslöst. Vielmehr macht der Infekt die bereits davor vorhandenen Veränderungen der Lunge unübersehbar. Das COPD-bedingte Nachlassen der Lungenfunktion vollzieht sich schleichend. Vermehrte Probleme während oder nach einer akuten Erkältung oder Grippe sind eine Folge der COPD, nicht ihre Ursache.

  • Warum wird COPD oft erst recht spät erkannt?

    Eine COPD entwickelt sich schleichend. Sie kann bereits recht weit fortgeschritten sein, bevor der Betroffene im Alltag gravierende Einschränkungen bemerkt. Das gilt besonders bei Menschen, die keinen körperlich anstrengenden Beruf haben und keinen Sport treiben. Bei ihnen wird die Verschlechterung der Lungenfunktion oft erst spät bemerkt. Der Grund dafür ist, das die menschliche Lunge einen großen Leistungsspielraum hat. Wenn wir ruhen, benötigen wir meist nicht einmal ein Zehntel der Luftmenge, die unsere Lunge verarbeiten muss, wenn wir uns körperlich richtig anstrengen. So kann sich die Funktion der Lunge über Jahre hinweg Schritt für Schritt verschlechtern, ohne dass der Betroffene bei Alltagsbelastungen überhaupt etwas davon spürt. Treten dann die ersten Anzeichen wie etwa morgendliches Husten und Atemlosigkeit auf, wird das leicht auf das fortgeschrittene Lebensalter, mangelndes Training oder den Tabakkonsum zurückgeführt und die Tragweite der Erkrankung nicht erkannt. Daher sollten Menschen mit einem erhöhten Risiko für COPD, das sind insbesondere Raucher und Personen, die besonderen Staub- oder Rauchbelastungen ausgesetzt sind (z. B. Landwirte oder Schweißer), ihre Lungenfunktion genau beobachten und bei ersten Anzeichen einer Verschlechterung einen Arzt aufsuchen.

  • Was geschieht bei COPD im Körper?

    Unsere Lunge ist ein selbstreinigendes Organ: Wenn wir Einatmen, wird die Luft über die Bronchien in der Lunge verteilt. Die Bronchien sind auf der Innenseite mit beweglichen Flimmerhärchen ausgestattet. Die Härchen wiederum sind von einer feinen Schleimschicht überzogen. Der Schleim fängt Staubpartikel und Krankheitserreger aus der Atemluft ab und die Härchen transportieren den Schleim und mit ihm den Schmutz aus den Bronchien heraus. Meist verschlucken wir den Schleim, ohne es überhaupt zu bemerken. Wenn dieser Selbstreinigungsmechanismus gestört wird, kann die Lunge nicht mehr richtig funktionieren.

    Entzündungen, etwa im Zuge einer Bronchitis, beeinträchtigen die Flimmerhärchen in ihrer Funktion. Das gleiche gilt auch für das Rauchen oder für das Einatmen stark verschmutzter Luft. Um den Schleim trotzdem aus der Lunge zu bekommen, reagiert die Lunge mit dem explosionsartige Ausstoßen von Luft – es kommt zu Husten. Wenn die Entzündung dauerhaft anhält oder die Belastung durch eingeatmeten Schmutz nicht nachlässt (kein Rauchstopp, keine Verbesserung der Atemluft) entsteht in den Bronchien immer mehr Schleim, der immer mehr Husten auslöst. Im Verlauf einer COPD kommt es dann häufig zu einer Beschädigung der Lungenbläschen. Die Lungenbläschen sind der Ort in der Lunge, in der der eigentliche Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid erfolgt. Die Wände der Lungenbläschen sind von eine großen Zahl feinster Blutgefäße (Kapillaren) durchzogen. Beim Einatmen füllen sich die Lungenbläschen mit Luft und der darin enthaltene Sauerstoff wandert über die Kapillaren ins Blut. Umgekehrt wird Kohlendioxid aus dem Blut an die Lungenbläschen abgegeben und dann ausgeatmet. Im Laufe einer COPD-Erkrankung kann es zu einer Zerstörung der Wände zwischen den einzelnen Bläschen kommen. Statt vieler kleiner entstehen wenige große Blasen. Das verringert einerseits die Gesamtoberfläche der Lunge, andererseits bläht sich das Lungengewebe auf, weil die Luft in den vergrößerten Blasen nicht mehr vollständig ausgeatmet werden kann („gefangene Luft“). Dadurch verengt sich die Lunge, es kann weniger frische Luft aufgenommen werden und letztlich gelangt weniger Sauerstoff ins Blut. Das Lungenemphysem bedeutet eine Zerstörung des Lungengewebes, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Daher ist es wichtig, die Lunge rechtzeitig durch geeignete Behandlung vor dieser Zerstörung bzw. dem Fortschreiten dieser Zerstörung zu schützen.

Atemgymnastik

  • Was ist Atemgymnastik?

     COPD kann mit einem Abbau der Körper-Muskulatur einhergehen. Dafür sind oft mehrere Ursachen gleichzeitig verantwortlich. Die erschwerte Atmung führt zur Beeinträchtigung der Bewegung. Die eingeschränkte Sauerstoffaufnahme kann zudem einen Nährstoffmangel verursachen. Und auch die chronische Entzündung selbst zehrt den Körper aus. Auch wenn es schwer fallen mag, Bewegung kann helfen, der weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustandes entgegenzuwirken. Ein Teil des Bewegungsprogrammes kann auch gezielte Atemgymnastik sein. Mit ihr trainieren Sie Ihre Atemmuskulatur und erhöhen so Ihre Atemleistung. Im Folgenden stellen wir einige empfehlenswerte Übungen vor.

  • Halbmond
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    Legen Sie sich in Rückenlage auf eine Gymnastikmatte oder Decke. Rutschen Sie an den linken Rand der Unterlage. Schlagen Sie das linke Bein auf Schienbeinhöhe über das rechte. Rutschen Sie jetzt mit den Füßen und Beinen nach rechts, das Gesäß bleibt liegen. Strecken Sie den rechten Arm schräg nach oben, sodass Ihr Körper einen Halbmond bildet. Führen Sie nun die linke Hand möglichst nah an die rechte Hand. Sie spüren eine Dehnung auf der linken Seite des Brustkorbs. Halten Sie die Dehnung einige Zeit und wechseln Sie dann die Seite. Auf jeder Seite einige Male wiederholen.

  • Flankenatmung
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    Legen Sie Ihre Hände beidseitig auf die unterste Rippe. Atmen Sie bewusst in Richtung Ihrer Handflächen ein. Beim Ausatmen drücken Sie leicht mit Ihren Händen auf den Brustkorb. Mehrfach wiederholen.

  • Lang machen
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    Setzen Sie sich auf Ihre Fersen. Beugen Sie dann den Oberkörper Richtung Oberschenkel und strecken dabei Ihre Arme über den Kopf nach vorne. Machen Sie jetzt Arme und Oberkörper so lang wie möglich. Das Gesäß bleibt dabei auf den Fersen. Halten Sie die Position einige Zeit. Richten Sie dann den Oberkörper auf, entspannen Sie kurz und wiederholen Sie die Übung.

  • Diagonale
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    Legen Sie sich auf den Rücken. Die Beine sind angewinkelt, die Füße stehen auf dem Boden. Strecken Sie den rechten Arm schräg nach oben aus, der Kopf folgt der Bewegung, sodass Ihr Kinn in Richtung Ihrer Hand zeigt. Umfassen Sie jetzt mit dem linken Arm Ihren Brustkorb, Ihre Hand liegt auf den Rippenbögen. Kippen Sie nun die geschlossenen Beine nach links, wenn möglich so weit, dass Ihr linkes Knie den Boden berührt. Halten Sie die Dehnung einige Zeit und wechseln Sie dann die Seite. Pro Seite mehrfach wiederholen.

Was tun bei einem akuten Atemnot-Anfall?

  • Wie kann ich einer akuten Verschlechterung vorbeugen?

     Es ist wichtig die gefährlichen akuten Krankheitsschübe zu vermeiden, um das Fortschreiten der COPD zu verhindern. Schützen sie sich daher vor Infektionen und vermeiden Sie verunreinigte Luft, z. B. stickige und verrauchte Räume oder Smog in der Stadt. Außerdem kann Atemgymnastik hilfreich sein. Es gibt eine Reihe von Übungen, die den Brustkorb dehnt und die Atemmuskulatur kräftigt. Am besten Sie fragen Ihren Arzt nach Schulungen, in denen Sie diese Übungen erlernen können.

  • Was kann ich bei einer akuten Verschlechterung tun?

    Wenden Sie schon bei den ersten Anzeichen einer akuten Verschlechterung Ihr Notfall-Medikament an. Es ist das beste Mittel, damit Sie schnell wieder freier atmen können. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von unterstützenden Maßnahmen. Einige davon stellen wir Ihnen hier vor. Wichtig ist dabei immer: Versuchen Sie ruhig zu bleiben. Angst und Panik macht die Atemnot noch schlimmer. Die richtigen Verhaltensregeln helfen Ihnen dabei. Lockern Sie die Kleidung und sorgen Sie für frische Luft. Auch Ihr persönliches Umfeld sollte entsprechend geschult sein, um Sie zu unterstützen, beruhigend auf Sie einwirken zu können und bei Bedarf rasch notwendige Schritte (z. B. alarmieren des Notarztes) einzuleiten. 

  • Atemtechniken - Allgemein

     Bei einer akuten Atemnot kann es durch die schnellere und flachere Atmung zum weiteren verengen der Atemwege kommen. Die richtige Haltung und Atemtechnik kann Ihnen helfen, mehr unverbrauchte Luft in die Lunge zu bekommen, so die Beschwerden zu lindern und das Atmen zu erleichtern. Einige Atemtechniken stellen wir Ihnen hier vor.

  • Atemtechniken - Atemgriff
    Einatmen mit dem Atemgriff

    Greifen Sie Ihre Bauchhaut unterhalb der Rippenbögen, atmen Sie ruhig und ziehen Sie die Haut etwas vom Körper weg. Atmen Sie durch die Nase zunächst in den Bauch, bis sich dieser vorwölbt und sich der untere Brustkorb weitet. Anschließend atmen Sie in den oberen Brustkorb, bis sich das obere Brustbein hebt. Der Atemreizgriff lässt Sie besser Luft holen und entspannt Sie bei Atemnot. Lassen Sie die Bauchhaut vor dem Ausatmen wieder los.

  • Atemtechniken - Lippenbremse
    Ausatmen mit der Lippenbremse

    Atmen Sie langsam durch die locker aufeinanderliegenden Lippen (geschürzte Lippen) aus (Aufblähen der Backen erlaubt). So wird der Atemstrom abgebremst. Der Druck in der Mundhöhle und in der Lunge erhöht sich. Die Atemwege werden offen gehalten, so kann mehr Atemluft beim Einatmen inhaliert werden.

  • Körperhaltungen - Allgemein

    Es gibt verschiedene atemerleichternde Körperstellungen. Das Grundprinzip ist bei allen gleich: Der Brustkorb wird vom Gewicht der Schultern entlastet und die Muskeln können dadurch den Brustkorb besser weiten. Die Atmung wird erleichtert, da sich die Atemwege durch Entlastung des Brustkorbs öffnen und so das Luftvolumen in der Lunge steigt. Im Folgenden stellen wir einige atemerleichternde Körperhaltungen vor.

  • Körperhaltungen - Bettsitz
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    Setzen sie sich gerade auf die Bettkante (oder eine andere breite Sitzfläche), legen Sie die Hände neben das Gesäß und stützen Sie sich auf der Sitzfläche ab.

  • Körperhaltungen - Kutschersitz
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    Setzen Sie sich breitbeinig auf einen Stuhl, beugen Sie Ihren Oberkörper nach vorne uns stützen Sie sich mit den Unterarmen auf den Oberschenkeln ab.

  • Körperhaltungen - Stand mit Aufstützen
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    Beugen Sie sich stehend nach vorne. Eine Stuhllehne ist ideal zum Aufstützen.

  • Körperhaltung - Stand mit verschränkten Armen
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    Stellen Sie sich aufrecht hin und verschränken Sie die Arme hinter dem Kopf.

Service
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