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Osteoporose

Dank permanenter Anpassungsprozesse in Form von Auf- und Abbaubewegungen passen sich Knochen an sämtliche Lebensumstände an. Es sei denn, sie sind von Krankheiten betroffen. Geraten Knochenaufbau und Knochenabbau aus dem Gleichgewicht, kann Knochenschwund eintreten. Das ist bei der Knochenstoffwechselerkrankung Osteoporose der Fall, die vor allem Frauen ab den Wechseljahren betrifft.

Zeichen und Ursachen von Osteoporose


Bei Osteoporose nimmt die Knochendichte ab. Die Knochen werden porös und sind deshalb bruchanfällig. Knochendichteverlust gilt bis zu einem gewissen Maß als natürlicher Alterungsprozess. Bei Osteoporose ist dieses Maß überschritten. Neben der Hüfte und dem Handgelenk ist die Wirbelsäule besonders von den Abbauprozessen betroffen. Die meisten Osteoporose-Patienten leiden nicht an Schmerzen, solange keine Knochenbrüche auftreten. Im fortgeschrittenen Stadium können leichte Stürze oder sogar natürliche Körperprozesse wie das Husten stark poröse Bereiche brechen lassen. Oft wachsen die Knochen nach unbemerkten Brüchen falsch zusammen und rufen Fehlstellungen mit anhaltendem Schmerz hervor. Knochen bestehen aus der stabilisierenden Knochenmatrix und Mineralstoffen, die zur Stärkung der Strukturen dienen. Falls zu wenig Mineralien wie Kalzium mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden, kann das ein Grund für Osteoporose sein.

Fehlernährung als Risikofaktor für Osteoporose


Am häufigsten tritt Osteoporose aufgrund von Störungen im Hormonhaushalt auf. Die Auf- und Abbauprozesse der Knochen werden hormonell kontrolliert. Für Frauen in und nach den Wechseljahren geht die Östrogenproduktion zurück, wodurch sie anfällig für Osteoporose werden. Bei männlichen Patienten ist meist der Lebensstil schuld. Als Risikofaktoren gelten neben der Ernährung mit kalziumarmer oder zu phosphathaltiger Kost Bewegungsmangel und übermäßiger Kaffeegenuss. Außerdem sind Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes und Medikamente wie Kortison Risikofaktoren für Osteoporose. Die Betroffenen werden durch Ernährungsanpassung sowie Nahrungsergänzung mit Calcium, Fluoriden, Vitamin D, Bisphosphonaten oder Östrogenen und Gestagenen behandelt. Außerdem kommen Calcitonin, Anabolika oder Denosumab zum Einsatz, um die Abbauprozesse zu verzögern.
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