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Ohrreinigung

Ohrenschmalz ist ein gelblich-bräunliches Sekret, das von den Talgdrüsen des Gehörgangs gebildet wird. Aufgabe des Ohrenschmalzes ist es, Bakterien, Pilze und Viren davon abzuhalten, in den Gehörgang einzudringen. Ist dieser Selbstreinigungsprozess gestört, kann sich ein Ohrenschmalzpfropfen bilden, der sich im Gehörgang festsetzen und das Hörvermögen beeinträchtigen kann. Ein Ohrreiniger kann das Ohr von überschüssigem Ohrenschmalz befreien und es sanft reinigen.

Wie wird ein Ohrreiniger benutzt?

Ohrenschmalz muss in der Regel nicht entfernt werden. Nur wenn zu viel Ohrenschmalz produziert wird und die Gefahr einer Pfropfenbildung besteht, sollten Ohrreiniger zum Einsatz kommen. Diese sind als Tropfen, Sprays und Einzeldosispipetten erhältlich. Viele Ohrreiniger in Tropfenform sind inklusive Ohrenspritze erhältlich, mit denen sich das Ohrenschmalz schonend ausspülen lässt. Ein Beispiel hierfür ist die Otowaxol Kombi-Packung. Sprays wie das AUDISPRAY ULTRA sind mit einem Sprühkopf versehen, sodass der Gehörgang mittels sanfter Sprühstöße optimal gereinigt werden kann.

Eignen sich Wattestäbchen ebenfalls als Ohrreiniger?

Auch wenn das Reinigen des Gehörgangs mit einem Wattestäbchen allgemein bekannt ist, raten Fachleute dringend davon ab. Zum einen besteht Verletzungsgefahr, da das Wattestäbchen das Trommelfell verletzen kann, wenn es zu tief in den Gehörgang eingeführt wird. Zum anderen ist es kaum möglich, ein Wattestäbchen als Ohrreiniger zu benutzen. Denn durch die Watte werden Schmutz und Ohrenschmalz eher tiefer in den Gehörgang gedrückt. Ein flüssiger Ohrreiniger, der das Ohrenschmalz aufweicht und herausspült, ist in der Regel besser geeignet. Wer sich eine mechanische Reinigung wünscht, kann auf Produkte wie den Earscratcher zurückgreifen. Dieser Ohrreiniger entfernt Ohrenschmalz mithilfe einer kleinen, ergonomisch geformten Metallschlaufe, wobei nicht die Gefahr besteht, dass das Ohrenschmalz in den Gehörgang gedrückt wird.

Kann man einen Ohrreiniger auch bei Kindern anwenden?

Babys und Kleinkinder produzieren in der Regel mehr Ohrenschmalz als Erwachsene. Sie können meist noch nicht mitteilen, dass mit ihren Ohren etwas nicht stimmt, wenn der Gehörgang durch Ohrenschmalz verstopft ist. Daher kann man den Gehörgang von Kindern hin und wieder mit einem speziellen Ohrreiniger säubern. Auch dabei gilt, dass Wattestäbchen im Kinderohr ein Verletzungsrisiko darstellen und sie das Ohr nicht ausreichend von Ohrenschmalz befreien. Natürliche Ohrreiniger wie AUDIBABY enthalten mikrobiologisch kontrolliertes Meerwasser und eignen sich zur sanften Reinigung des Gehörgangs von Säuglingen und Kleinkindern. Die Einwegpipetten ermöglichen eine leichte Dosierung, sie können einmal wöchentlich angewendet werden.

Eignen sich Ohrreiniger zur Selbstbehandlung?

Bei DocMorris finden Sie zahlreiche Produkte für die Ohrreinigung, die Sie selbst zu Hause anwenden können. Beachten Sie dabei stets die Angaben auf dem Beipackzettel. Wenn ein Ohrreiniger keine Linderung bringt, sollten Sie einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen. Insbesondere wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind schlecht hört, sollten Sie seine Ohren untersuchen lassen – nicht zuletzt, weil ein schlechtes Hörvermögen den Spracherwerb beeinträchtigen kann.

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