Einen Histamin-Intoleranz-Test zu Hause selbst durchführen
Histamin spielt für das Immunsystem eine wichtige Rolle, da es an der Abwehr unerwünschter Stoffe beteiligt ist. Das Enzym Diaminoxidase (DAO) baut Histamin im Körper ab. Ist im Körper zu wenig vom Enzym vorhanden, kann es zu einer Histamin-Intoleranz kommen. Diese äußert sich zum Beispiel in Form von Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Hautausschlägen. Der cerascreen Histamin-Intoleranz-Test bestimmt die DAO-Konzentration im Blut. Das Blut dafür entnimmt man zu Hause leicht selbst. Dies ist schnell und schmerzlos geschehen, da nur eine geringe Menge von 300 Mikrogramm (was etwa 8 Tropfen entspricht) benötigt wird.
Bestandteile des cerascreen Histamin-Intoleranz-Tests
Das Set enthält alles, was man für den Allergietest zu Hause braucht:
ausführliche Anleitung mit Bildern
Aktivierungskarte mit Test-ID zur Online-Registrierung des Tests
für die Blutabnahme: 2 Lanzetten (CE 0344), Blutauffangröhrchen, Transportröhrchen, Desinfektionstuch, Pflaster, Tupfer
vorfrankierter Rücksendebeutel für den Versand der Blutprobe an das Labor, sodass keine weiteren Kosten entstehen
Anwendung des Histamin-Intoleranz-Tests
Um die Blutprobe zu nehmen, sticht man sich mit der Lanzette in den Finger, wobei keine Schmerzen auftreten sollten. Anschließend befüllt man das Blutauffangröhrchen mit der entsprechenden Menge Blut. Die Probe wird sicher eingepackt und in dem vorfrankierten Rücksendebeutel an das diagnostische Labor geschickt, das für cerascreen arbeitet. Es wertet die Blutprobe aus. Im persönlichen Kundenbereich auf der cerascreen-Website findet man nach wenigen Werktagen den Bericht. Dieser enthält neben den Testergebnissen auch Informationen und Empfehlungen zum Umgang mit einer Histamin-Intoleranz. Der Hersteller weist darauf hin, dass das Ergebnis nur dann aussagekräftig ist, wenn man sich in den 14 Tagen vor dem Test wie gewohnt ernährt hat und nicht etwa histaminhaltige Lebensmittel gemieden hat. Auch Antihistaminika sollte man nicht verwendet haben.
Behandlung einer Histamin-Intoleranz
Bei einer festgestellten Histamin-Intoleranz ist es sinnvoll, histaminhaltige Lebensmittel zu meiden. Ist das nicht möglich, können Antihistaminika mit Wirkstoffen wie Cetirizin oder Loratadin helfen. Deren EInnahme sollte jedoch mit einem Arzt abgesprochen werden.