Kariesprophylaxe
Vorbeugen ist besser als Bohren
Eine wirksame Kariesprophylaxe beruht auf vier Säulen: ausgewogene, abwechslungsreiche und zuckerarme Ernährung, gründliche, regelmäßige Zahnpflege, regelmäßige zahnärztliche Kontrolle und zusätzlich die Zufuhr von Fluoriden. Denn eine ausreichende Versorgung mit Fluoriden kann das Auftreten von Karies nachweislich verringern.
WeiterlesenDie Einlagerung von Fluorid beginnt schon kurz nach der Geburt und endet etwa mit dem 15. Lebensjahr. Je früher also die Vorbeugung einsetzt, desto besser bleiben die Zähne geschützt. Da die tägliche Fluoridaufnahme über das Trinkwasser und die Nahrung für einen sinnvollen Kariesschutz nicht ausreicht, muss dem Körper zusätzliches Fluorid zugeführt werden. Speziell für Säuglinge und Kleinkinder gibt es Tabletten mit Fluoriden und Vitamin D zur vorbeugenden, gleichzeitigen Behandlung von Rachitis und Karies. Sie fördern eine gesunde Zahnentwicklung und eine geringere Kariesanfälligkeit der Zähne.
Jugendliche und Erwachsene können einmal wöchentlich ein Fluorid-Gelée verwenden, um den Zahnschmelz zu härten. Denn der örtliche Schutz ist die wichtigste Wirkung von Fluorid. Diese Intensivbehandlung hilft, die Zähne dauerhaft gesund zu erhalten. Fluorid-Gelées bilden auf dem Zahnschmelz ein Depot, das den Zahn intensiv mit Fluoriden und Mineralien versorgt und so nachhaltig härtet. Das Fluoriddepot wirkt wie ein Schutzschild, das den Zahn vor äußeren Reizen und vor Karies schützt.
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