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Darreichungsform:
Filmtabletten
Wirkstoffe:
Acide stéarique, E470b, Cellulose 2-hydroxypropyl methylether, Carnauba, Aerosil, Avicel, Carbossimetilcellulosa sodica, Amido di mais, 3,6,9,12,15,18,21-Heptaoxatricosan-1,23-diol, C-Weiß 7, Ibuprofen, CI 77718
Hilfsstoffe:
Croscarmellose natrium
Zusatzinformationen des Herstellers:
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Produktdetails
- Leichte bis mäßig starke Schmerzen (z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen)
- Fieber
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Ungeklärten Blutbildungsstörungen
- Magen- und Darmgeschwüren
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich, bei Gehirnblutungen oder anderen aktiven Blutungen
Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden bei:
- Bestimmten angeborenen Stoffwechselstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie)
- Systemischem Lupus erythematodes sowie Mischkollagenosen
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei:
- Magen-Darm-Beschwerden oder bei Hinweisen auf Magen- oder Darmgeschwüre oder Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
- Schweren Leberfunktionsstörungen
- Vorgeschädigter Niere
- Bluthochdruck oder Herzmuskelschwäche
- Direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen
- Älteren Menschen
- Bei Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch verengenden Atemwegserkrankungen, sowie bei Überempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel, darf das Arzneimittel nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und unter direkter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden, da hier ein erhöhtes Risiko für das Auftreten allergischer Raektionen besteht. Diese können sich äußern als Asthmaanfälle, schmerzhafte Schwellung der Haut oder Nesselsucht.
- Besondere Vorsicht ist auch geboten, wenn Allergien gegenüber anderen Stoffen bestehen, da bei der Einnahme des Medikaments ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen besteht.
- Das Medikament kann vorübergehend die Blutgerinnung hemmen, daher ist Vorsicht geboten bei vorliegenden Gerinnungsstörungen.
- Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung
Gelegentlich:
- Geschwüre im Magen-Darm-Bereich mit versteckten Blutverlusten; es ist zu beachten, dass sich Blutungen im Magen-Darm-Trakt insbesondere bei kleineren Kindern als uncharakteristische Bauchschmerzen bemerkbar machen können(Vorsicht:Blutarmut).
- Nervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Reizbarkeit, Erregung, Schlaflosigkeit
Selten:
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Hautjucken sowie Asthmaanfälle
- Schwellungen (besonders bei Patienten mit Bluthochdruck oder Nierenfunktionsstörung)
- Sehstörungen
- Nierenversagen
Das Arzneimittel soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage eingenommen werden. Bestehen die Beschwerden über diesen Zeitraum hinaus, ist deren Abklärung durch einen Arzt erforderlich.
- Die Filmtabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit und nicht auf nüchternen Magen eingenommen.
- Bei empfindlichem Magen empfiehlt es sich, die Filmtabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Über die Sicherheit einer Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor, das Arzneimittel sollte daher in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
- Im letzten Schwangerschaftsdrittel darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden, da es aufgrund des Wirkungsmechanismus zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Wasseransammlung bei der Mutter kommen kann.
- Das Medikament und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Mengen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
Das Arzneimittel wird in Abhängigkeit vom Alter bzw. Körpergewicht dosiert.
Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Tagesgesamtdosis bis zu 15 mg pro kg Körpergewicht, verteilt auf mehrere Einzelgaben.
Jugendliche (ab 14 Jahren) und Erwachsene:
- 1/2 bis 1 Filmtablette Ibuprofen (200-400 mg ) als Einzeldosis
- Bis zu 3 Filmtabletten Ibuprofen (1200 mg ) als Tagesgesamtdosis (24 Stunden)
- Für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren ist das Arzneimittel wegen des zu hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet.
- Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Mengen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
- Bei stärkeren Schmerzen im Oberbauch, bei Blut im Stuhl oder bei Erbrechen von Blut muss das Arzneimittel sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
- Bei Sehstörungen ist umgehend ein Arzt zu informieren, und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden.
- Wenn während der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich ein Arzt aufegsucht werden.
- Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Fahren eines Kraftfahrzeuges oder zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein. Dies gilt in verstärktem Maße bei gleichzeitigem Alkoholgenuss.
Therapieüberwachung:
- Bei längerdauernder Einnahme ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
- Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten. Sie können sich äußern als Gesichtschwellung, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock. Beim Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Haftungsausschluss
Die aufgeführten Produkthinweise zu Ibuprofen Atid 400 mg Filmtabletten beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller. Die Inhalte sind auf wichtige sachliche Informationen reduziert. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Arzneimittels Ibuprofen Atid 400 mg Filmtabletten dar und können unvollständig sein. Auch ersetzen die Produkthinweise weder die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker noch das Lesen des Original-Beipackzettels. DocMorris haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu Ibuprofen Atid 400 mg Filmtabletten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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