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Buscopan plus Filmtabletten

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG

Produktbild von: Buscopan plus Filmtabletten
-26 %

Abbildung ähnlich, sie kann bei mehr als einer Packungsgröße abweichen.

Darreichungsform:

Filmtabletten

Wirkstoffe:

E470b, Simeticon, Cellulose 2-hydroxypropyl methylether, Aethylcellulosum, Butylscopolaminium-Kation, Aerosil, Avicel, Paracetamol, Butylscopolaminiumbromid, Carbossimetilcellulosa sodica, Amido di mais, Macrogol 6000, C-Weiß 7, CI 77718

Hilfsstoffe:

Eudragit® NE 30 D

Zusatzinformationen des Herstellers:

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Die Tage krampflos überstehen

Die einzigartige Kombination aus einem natürlichen Krampflöser und einem Schmerzmittel sind ein wirksames Therapiekonzept bei Bauchschmerzen mit Krämpfen.

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* Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, gesetzlicher Verkaufspreis oder bei rezeptpflichtigen Produkten Apothekenabgabepreis.
** Inkl. gesetzl. MwSt. zuzüglich 4,95 € Versandkosten. Versandkostenfreie Lieferung bei Rezepteinsendung, ab 20,- € Bestellwert oder bei Ihrer ersten Bestellung.

Produktdetails

Anwendungsgebiete:

  • Krampfartige Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes
  • Krampfartige Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z.B. Dysmenorrhöe).

Gegenanzeigen:

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:

  • Mechanischen Verengungen des Magen-Darm-Trakts
  • Harnverhaltung bei mechanischen Verschlüssen der Harnwege (zum Beispiel bei Prostataadenom)
  • Engwinkelglaukom
  • Herzrasen
  • Autoimmunerkrankung mit schwerer Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
  • Ausweitung des Dickdarms mit chronischer Verstopfung (Megakolon)
  • Kindern unter 12 Jahren

Vorsicht ist geboten bei:
  • Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen)
  • Vorgeschädigter Niere
  • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)

In diesen Fällen ist gegebenenfalls eine Verringerung der Menge oder ein größerer zeitlicher Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.

Wechselwirkungen von Buscopan plus Filmtabletten:

Die Langzeitanwendung von Paracetamol gleichzeitig mit der Einnahme von Gerinnungshemmern sollte nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, da Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und den Gerinnungshemmern noch nicht zu beurteilen sind.

Nebenwirkungen von Buscopan plus Filmtabletten:

Seltene unerwünschte Wirkungen (*426 1%):

  • Selten kann es zum Auftreten von Hautrötungen, sehr selten zu allergischen Reaktionen mit Exanthemen kommen.
  • Äußerst selten ist eine Thrombozytopenie oder Leukopenie.

Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
  • In Einzelfällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Urtikaria, Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) kommen.
  • In Einzelfällen ist eine Agranulozytose oder Panzytopenie beschrieben worden.
  • In Einzelfällen ist ein Bronchospasmus bei prädisponierten Personen ausgelöst worden (Analgetika-Asthma).

Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
  • Es kann zu anticholinergen Effekten, wie z.B. Hemmung der Schweiß- und Speichelsekretion, Miktionsstörungen und Steigerung der Herzfrequenz kommen.
  • Bei Überdosierung besteht durch die Paracetamol-Komponente die Gefahr von schweren Leber- und Nierenschäden.
  • Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
  • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
  • Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Anwendung nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Patientenhinweise:

Die Anwendung des Arzneimittels über längere Zeit als 3-4 Tage oder in höheren Mengen darf nur nach ärztlicher Anweisung erfolgen.

Anwendung:

Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt werden.

Schwangerschaft & Stillzeit:

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
Der Wirkstoff ist plazentagängig. Es haben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Anwendung des Arzneimittels während der ersten 3-4 Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen ergeben.
Die Anwendung in der Schwangerschaft sollte nur bei strenger Notwendigkeit erfolgen, da ausreichende Erfahrungen beim Menschen mit dem Wirkstoff nicht vorliegen. Tierexperimentelle Studien haben keinen Hinweis auf eine fruchtschädigende Wirkung ergeben.

  • Das Arzneimittel geht in die Muttermilch über. Es sind bisher keine nachteiligen Folgen für den Säugling bekannt geworden.

Dosierung:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre:

  • Bis zu 3mal täglich 1-2 Filmtabletten.
  • Die maximale Tagesmenge beträgt 6 Filmtabletten.

Sonstiges:

Die Maximaldosis pro Tag darf keinesfalls überschritten werden, und der zeitliche Abstand soll mindestens 8 Stunden bis zur nächsten Anwendung betragen, da bei Überdosierung mit Leberschäden durch den Paracetamol-Anteil zu rechnen ist.

Hinweis zu Arzneimitteln


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Servicetelefon

0800 444 11 55

(kostenfrei)

Service-Zeiten:
Montag-Freitag: 8:00 - 20:00 Uhr Samstag: 9:00 - 13:00 Uhr



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